
Passfoto Automat in der Nähe: Standorte & Kosten
Sie stehen im Einkaufszentrum, brauchen schnell ein neues Passfoto – der Automat in der Ecke wirkt wie die ideale Lösung. Seit Mai 2025 gelten in Deutschland jedoch neue digitale Regeln für biometrische Lichtbilder, die viele Automatenfotos plötzlich ungültig machen können. Dieser Artikel zeigt Ihnen, worauf Sie achten müssen, was die Automaten kosten und ob die Geräte ab 2026 überhaupt noch erlaubt sind.
Standorte in Deutschland (laut passbilder.net): über 4.200 ·
Durchschnittskosten pro Passfoto: 10–15 € ·
Zeitaufwand am Automaten: ca. 2–3 Minuten ·
Gültigkeitsnorm: biometrisch nach ICAO
Kurzüberblick
- Passbilder vom Automaten sind derzeit erlaubt, sofern sie den biometrischen Anforderungen entsprechen (Landeshauptstadt Stuttgart – offizielle Behördenmitteilung).
- Es gibt über 4.200 Standorte in Deutschland (Passbilder.net – Standortübersicht).
- Die geplante 2026-Regelung ist noch nicht offiziell bestätigt – Quelle ist RINGFOTO.de (Fachhandelsportal).
- Bis 2025 gelten die aktuellen Regeln – Automaten sind erlaubt (Landeshauptstadt Stuttgart).
- Ab 2026 sollen Automaten ohne Umrüstung auf neue Standards nicht mehr erlaubt sein (RINGFOTO.de).
Vier konkrete Kennzahlen fassen die aktuelle Situation zusammen:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Durchschnittspreis Automat | 10–15 € |
| Anzahl Standorte in DE | >4.200 (Passbilder.net) |
| Gültigkeitsdauer (Reisepass) | 6 Monate |
| ICAO-Norm erforderlich | Ja |
Die Tabelle zeigt: Die Kosten sind niedrig, doch die digitale Pflicht wird zum entscheidenden Kriterium.
Sind Passbilder vom Automaten erlaubt?
Ja, derzeit sind Passbilder vom Automaten grundsätzlich erlaubt – vorausgesetzt, sie erfüllen die biometrischen Anforderungen der ICAO-Norm. Die Landeshauptstadt Stuttgart (offizielle Behördenmitteilung) bestätigt, dass seit dem 1. Mai 2025 nur noch digital erstellte und sicher übermittelte Lichtbilder akzeptiert werden. Automaten wie Prontophot und Fotofix stellen laut Herstellerangaben ICAO-konforme Fotos aus.
Welche Anforderungen müssen Automaten-Passbilder erfüllen?
- Größe: 35 × 45 mm, Kopfmaß 32–36 mm
- Hintergrund: neutral, hellgrau oder beige, ohne Schatten
- Ausdruck: hochwertig, nicht geknickt oder verschmutzt
- Digitale Übermittlung: Seit Mai 2025 muss das Bild direkt an die Behörde gesendet werden können (buten un binnen – Regionalberichterstattung).
Unterschiede zwischen biometrischen und normalen Passfotos
Ein biometrisches Passbild erfüllt exakte Maßvorgaben und wird digital geprüft. Normale Fotos, etwa aus Automaten älterer Bauart, entsprechen oft nicht den aktuellen Standards. Laut drohnen.de (Ratgeberportal) werden klassische Automatenfotos zunehmend als Kostenfalle bewertet, weil sie nach der digitalen Regelung nicht mehr akzeptiert werden.
Fazit: Automaten-Passbilder sind erlaubt, müssen aber zwingend digital übermittelt werden können. Verbraucher ohne Online-Zugang: Nutzen Sie Automaten im Behördengebäude. Fotostudio-Kunden: Fragen Sie nach digitaler Übergabe.
Sind Passfoto-Automaten ab 2026 nicht mehr erlaubt?
Laut einem Bericht von RINGFOTO.de (Fachhandelsportal für Fotowirtschaft) sollen Passfoto-Automaten ab 2026 nicht mehr erlaubt sein – eine offizielle Bestätigung der Bundesdruckerei steht jedoch noch aus. Die geplante Neuregelung betrifft mutmaßlich nur Automaten, die nicht auf die neuen Sicherheitsstandards umrüsten.
Warum die neue Regelung kommen soll?
Die Bundesregierung treibt die Digitalisierung von Ausweisdokumenten voran. Papierfotos sollen vollständig durch digital signierte Lichtbilder ersetzt werden, die direkt in Behördensysteme übertragen werden. Die Landeshauptstadt Stuttgart erklärt, dass die bis zum 31. Juli 2025 gültige Ausnahmeregelung für ausgedruckte Lichtbilder nicht verlängert wurde.
Was bedeutet das für bestehende Automaten?
Betreiber müssten ihre Geräte mit neuer Software und Schnittstellen zur digitalen Übergabe nachrüsten. Andernfalls droht das Aus. Für Verbraucher bedeutet das: Schon jetzt nur noch Automaten nutzen, die einen digitalen Code oder Direktversand anbieten – erkennbar an Hinweisen wie „biometrisch & digital“. Fazit: Die 2026-Regelung ist noch nicht in trockenen Tüchern, aber die Weichen sind gestellt. Fotostudio-Kunden: Setzen Sie auf Anbieter mit digitaler Übergabe. Automaten-Betreiber: Planen Sie die Umrüstung jetzt.
Der Knackpunkt: Wer heute noch auf Papierfotos aus Alt-Automaten setzt, muss mit Ablehnung rechnen.
Wer heute noch ein Papierfoto aus einem Alt-Automaten einreicht, riskiert eine Ablehnung und doppelte Kosten. Die digitale Regelung macht den Automatenmarkt zum Sanierungsfall – und zum Glück für den Verbraucher, der den richtigen Automaten wählt.
Was kostet ein Passfoto am Automaten?
Die Preise variieren je nach Anbieter und Standort deutlich. Ein Überblick über die gängigsten Tarife:
Preise bei verschiedenen Anbietern
- MediaMarkt / Prontophot: biometrische Passfotos für 10 € (Prontophot – Herstellerwebsite).
- Fotofix: 6 € (regulär), 10 € an Flughäfen (Passbilder.net – Kostenübersicht).
- Fotostudio: 16,80–23 € (buten un binnen).
- Drogerie-Service (dm / Rossmann): ca. 5,95 € (drohnen.de – Preisvergleich 2026).
Gibt es zusätzliche Gebühren?
Manche Automaten verlangen einen Aufpreis für den digitalen Code (1–3 €) oder akzeptieren nur Kartenzahlung ohne Wechselgeld. In der Schweiz liegen die Kosten bei etwa CHF 15.– (facebooth.ch – Schweizer Anbieter). Die beste Preis-Leistung bietet derzeit der Automat im Bürgeramt: 6 € inklusive digitaler Übermittlung (buten un binnen).
Wo finde ich einen Passfoto-Automaten in meiner Nähe?
Die Suche nach einem Automaten in der Nachbarschaft ist einfach – zahlreiche Online-Tools helfen weiter.
Online-Suche nach Standorten
- Prontophot Standortsuche: de.prontophot.ch listet alle Automaten des Anbieters.
- Passbilder.net: 4.269 Standorte in Deutschland, gefiltert nach Stadt und Postleitzahl (Passbilder.net – Standortsuche).
- Fotofix: 1.800 Automaten, besonders viele in Berlin (120), Hamburg (82), Frankfurt (24), München (16) (Passbilder.net – Städteverteilung).
Beliebte Anbieter: Prontophot, Fotofix, dm, Rossmann
Neben reinen Automatenanbietern bieten auch Drogeriemärkte Passfoto-Dienstleistungen an. Rossmann (Fotowelt) hat in vielen Filialen einen Passbildautomaten, meist in der Nähe der Fotostation. dm bietet einen ähnlichen Service – Vorsicht: Nicht alle Filialen haben eine digitale Übergabe.
Tipps für geöffnete Automaten (Öffnungszeiten)
Die Automaten in Einkaufszentren und Bahnhöfen sind meist 24/7 zugänglich. In Bürgerämtern gelten die Öffnungszeiten der Behörde. Vor einem Besuch lohnt sich ein Blick auf Passbilder.net, das auch Öffnungszeiten für Automaten in Geschäften anzeigt.
Nicht jeder Automat, der „biometrisch“ verspricht, kann auch digital übermitteln. Prüfen Sie vor dem Bezahlen, ob ein QR-Code oder ein digitaler Token ausgestellt wird – sonst ist das Foto wertlos.
Werden selbstgemachte Passfotos akzeptiert?
Ja, selbstgemachte Fotos können akzeptiert werden – unter strengen Voraussetzungen.
Voraussetzungen für selbstgemachte Passfotos
- Größe und Kopfmaß exakt einhalten (35×45 mm, Gesicht 32–36 mm).
- Neutraler Hintergrund, gleichmäßige Ausleuchtung, kein Roter-Augen-Effekt.
- Ausdruck auf mattem Fotopapier, nicht geknickt.
- Digitale Version muss im Format JPEG, max. 500 KB, vorliegen (drohnen.de – Anforderungskatalog).
Handy-Passfotos: Erlaubt mit den richtigen Einstellungen?
Ja, wenn Sie die richtigen Apps oder Online-Dienste nutzen. Photo‑Me® (Online-Prüfdienst) bietet eine automatische Kontrolle auf ICAO-Konformität. Achten Sie auf ausreichende Auflösung (mindestens 1200×1600 Pixel) und vermeiden Sie Selfie-verzerrte Gesichtsproportionen.
Wo kann ich selbstgemachte Fotos einreichen?
Viele Bürgerämter akzeptieren digitale Fotos per Upload (z. B. Stadt Stuttgart – digitales Lichtbild). Für Pässe, die bei der Bundesdruckerei beantragt werden, ist ein digitales Foto Pflicht – selbstgemacht oder vom Fachmann. Nicht alle Behörden akzeptieren selbst ausgedruckte Bilder. Vorher anrufen!
Fazit: Selbstgemachte Fotos sind möglich, aber riskant. Technisch Versierte: Nutzen Sie Prüf-Apps. Weniger Erfahrene: Gehen Sie lieber zum Automaten oder Studio – das spart Ärger.
Die Regel: Je genauer Sie die ICAO-Vorgaben einhalten, desto höher die Chance auf Akzeptanz.
Die digitale Regelung von Mai 2025 hat den Markt gespalten: Wer keinen digitalen Code oder Direktversand anbietet, ist raus. Verbraucher, die den falschen Automaten erwischen, zahlen doppelt – einmal für das Foto, einmal für die Ablehnung.
Vergleich: Passfoto-Automat vs. Fotostudio vs. selbstgemacht
Drei Optionen, ein Ziel – doch Kosten, Zeit und Sicherheit unterscheiden sich massiv:
| Merkmal | Passfoto-Automat | Fotostudio | Selbstgemacht |
|---|---|---|---|
| Kosten | 6–15 € | 16,80–30 € | 0–5 € (nur Druck) |
| Zeitaufwand | 2–3 Minuten | 15–30 Minuten (mit Termin) | 10–20 Minuten (inkl. Nachbearbeitung) |
| Digitale Übergabe | oft möglich (Code) | ja, standard | nur wenn selbst hochgeladen |
| Garantie für Akzeptanz | mittel (auf aktuelle Norm achten) | hoch | niedrig (ohne Prüfung) |
Das Muster ist klar: Je mehr Sie für das Foto zahlen, desto höher die Erfolgsgarantie – aber der Automat im Amt bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Vorteile eines Passfoto-Automaten
- Schnell und unkompliziert
- Günstiger als das Fotostudio
- Weit verbreitet (über 4.200 Standorte)
- Oft 24/7 zugänglich
Nachteile eines Passfoto-Automaten
- Nicht alle Automaten bieten digitale Übergabe
- Qualität schwankt (Sitzhaltung, Beleuchtung)
- Keine Beratung bei Fehlern
- Ab 2026 möglicherweise nicht mehr erlaubt
So nutzen Sie einen Passfoto-Automaten richtig (Schritt für Schritt)
- Standort finden: Nutzen Sie die Suche auf Prontophot oder Passbilder.net. Achten Sie auf Bewertungen, die die digitale Übergabe erwähnen.
- Vorbereitung: Kämmen Sie sich die Haare aus dem Gesicht, legen Sie keinen Schal um, entfernen Sie Brille (außer medizinisch notwendig).
- Bezahlung: Die meisten Automaten akzeptieren Karte oder Smartphone. Halten Sie 6–15 € bereit.
- Foto machen: Setzen Sie sich gerade hin, blicken Sie direkt in die Kamera, neutraler Gesichtsausdruck. Lassen Sie das Automatenlicht auf Ihr Gesicht fallen.
- Digitalen Code erhalten: Nach dem Bezahlen erhalten Sie einen QR-Code oder eine Nummer. Diesen brauchen Sie für die Behörde – heben Sie ihn gut auf.
- Foto einreichen: Gehen Sie zum Bürgeramt und geben Sie den Code an. Oder laden Sie das Foto online hoch, falls Ihr Amt das anbietet.
Wer diese Schritte befolgt, vermeidet die häufigsten Fehler und spart Zeit und Geld.
Zeitleiste: Entwicklung der Passfoto-Regeln
- Bis 2025: Aktuelle Regeln für biometrische Passbilder gelten – Automaten sind erlaubt (Landeshauptstadt Stuttgart).
- 1. Mai 2025: Neue digitale Regelung tritt in Kraft – nur noch digital erstellte und übermittelte Fotos (buten un binnen).
- Bis 31. Juli 2025: Ausnahmeregelung für Papierfotos läuft aus (Landeshauptstadt Stuttgart).
- Ab 2026 (geplant): Automaten, die nicht auf neue Standards umrüsten, sind nicht mehr erlaubt (RINGFOTO.de).
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
Bestätigte Fakten
- Passbilder vom Automaten sind derzeit erlaubt, wenn sie den biometrischen Anforderungen entsprechen (Landeshauptstadt Stuttgart).
- Es gibt über 4.200 Standorte in Deutschland (Passbilder.net).
Was unklar ist
- Die 2026-Regelung ist noch nicht offiziell bestätigt – Quelle ist RINGFOTO.de.
„Unsere Automaten stellen Fotos aus, die exakt den ICAO-Richtlinien entsprechen – und seit Mai 2025 bieten wir auch die digitale Übergabe per QR-Code an.“
– Prontophot (Hersteller von Passfoto-Automaten)
„Bremer Bürgerinnen und Bürger müssen seit dem 1. Mai 2025 ein digitales Passbild vorlegen. Im Bürgeramt kostet das 6 Euro.“
– buten un binnen (Regionalnachrichten)
Für Verbraucher in Deutschland ist die Botschaft klar: Wer nicht auf die neuen digitalen Anforderungen vorbereitet ist, riskiert abgelehnte Fotos und unnötige Kosten – oder muss sich auf das Fotostudio verlassen. Die beste Wahl ist heute der Automat im Bürgeramt, der beides bietet: günstigen Preis und sichere digitale Übergabe.
gutefrage.net, photobooth.online, ringfoto.de, handwerksblatt.de
Alternativ kann man auch Fotografen für Passbilder in der Nähe suchen, die oft eine persönliche Beratung bieten.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert ein Passfoto am Automaten?
In der Regel 2–3 Minuten – inklusive Bezahlung und Auswahl.
Kann ich mein Passfoto am Automaten digital erhalten?
Ja, moderne Automaten drucken einen QR-Code oder geben einen Token aus, den Sie bei der Behörde vorlegen.
Sind Passfotos vom Automaten für den Personalausweis gültig?
Ja, solange sie die biometrischen Anforderungen erfüllen und digital übermittelt werden können.
Welche Größe muss ein Passfoto haben?
35 × 45 mm, Kopfmaß 32–36 mm – ICAO-Norm.
Hat Rossmann einen Passbildautomaten?
Ja, in vielen Filialen gibt es Automaten in der Fotowelt – prüfen Sie vor Ort die digitale Funktion.
Welche Zahlungsmethoden akzeptieren Passfoto-Automaten?
EC-Karte, Kreditkarte, kontaktloses Bezahlen – manche auch Bargeld.